Rund um Madagaskar





Was macht Madagaskar so besonders?

Lemuren
die Geister in den Urwäldern, die Ureinwohner Madagaskars. Sie sind der Anziehungspunkt schlechthin. 15 Lemurenarten sind namentlich benannt und es werden immer noch neue entdeckt. Allerdings spielt für den Lebensraum der Tiere, was vorwiegend die Ur- und Regenwälder sind, der Bestand des Waldes die entscheidende Rolle fürs Überleben.

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Reptilien, Amphibien und die Echsen
die wohl bekanntesten Vertreter sind die Chamäleons, sie sind überall vom Regenwald bis zu den Dornenbuschsavannen, wie auch in den kahlen Gebirgen des Hochlandes zu finden. Sie spielen in der Beziehung der Bevölkerung eine ganz wichtige Rolle, mal als Glücks - oder Unglücksbringer, aber meistens als Sitz der Seelen von Verstorbenen.

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Urwälder bzw. Nebelregenwälder
die zum Teil noch unerreichbar sind und daher viele unbekannte Arten von Bäumen und Pflanzen sowie auch verschiedenste Tiere beherbergen.

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Die Primärtrockenwälder und seltsame Dornenwälder
kommen hauptsächlich im Süden und Südwesten vor. Sie sind reich an exotischen Sukkulentenarten wie die Flaschenbäume, Didieraceen, Aloen, Baobabs, Pachypodien. Wer kennt nicht die Madagaskar-Palme ?!
Die Wälder sind Reservate und Naturschutzgebiete sowie Nationalparks.

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Die Ylang-Ylang Blüte
verbreitet ihren Duft über die ganze Insel Nosy Be. Sie ist nicht wegzudenken, weil sie für die Gewinnung des Parfümgrundstoffs essentiell ist.

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Orchideen in unzähligen Arten und Varianten
Wie z B.: auch die Vanille, die wohl wichtigste Orchidee mit unermesslichem Nutzwert, sie wird auch als weises Gold bezeichnet

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Das Gebirge
das Highlight aus dem Bereich Gebirgswelt sind die Nadelkalkfelsen der Tsingys im Südwesten und im Nordwesten der Insel. Wegen ihrer bizarren Einzigartigkeit wurde der Nationalpark im Südwesten zum Unesco Naturdenkmal erhoben. Hier halten sich insbesondere viele endemischer Gattungen aus der Tierwelt auf und die Pflanzenwelt hat sich mit ihren Vertreter aus der Familie der Pachypodien gut an diesen Lebensraum angepasst.

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Die Bewohner
Madagaskar gehört zu den wenigen Ländern, wo derartig viele unterschiedliche Hautfarbentypen und Rassen zusammenleben. Die Ursache dafür ist sicher in der Besiedelungsgeschichte begründet.
Dennoch finden wir unter diesem Bevölkerungsgemisch Menschen mit ausgesprochen viel Charme und Zugewandtheit.
Sie sind sehr geschickt in Handwerklichkeiten, ein Zeugnis dafür sind die Miniaturspielzeuge, die Holzschnitzarbeiten Korb- und Taschenflechterei, Papierherstellung und vieles mehr.

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Ahnenkult und Gräber
„Geheimnisumwittert“
die Madegassen sind zu 50 % Christen und dennoch Anhänger von Naturreligionen. Auch als Tourist tut man gut daran, die religiösen Vorstellungen zu respektieren. Es gibt zahlreiche Fadys (Verbote) Die Ahnen sind allgegenwärtig. Zentraler Punkt der madegassischen Religion ist der Glaube an die Macht der Ahnen. Den Gräbern der Toten kommt eine besondere Bedeutung zu. Ein interessantes Ereignis ist die Totenumbettung, die alle 2 Jahre im großen Stil gefeiert wird.
In religiösen Riten treten die Lebenden mit den Verstorbenen in Kontakt, fragen um Rat und bitten um Hilfe.

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Halbedelsteine und Edelsteine
Madagaskar ist ein Paradies für Steinesammler. Berühmtheit erlangten die Turmaline. Bekanntheit erlangte Madagaskar aber auch durch seinen Reichtum an Quarzen. Einzigartig ist die Fülle und Qualität der Rosenquarze. Und hervoragend ist die Vielfalt der Jaspisgesteine. Es gibt sogar auch Marmorvorkommen und nicht zu vergessen sind die wertvollen Saphire.

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Fortbewegungsmittel Zebus,
Der Ochsenkarren gezogen von Zebus ist das wichtigste Transportmittel, auch für die armen Leute. Das Höckerrind ist der Mittelpunkt der madegassischen Kultur.

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Reis
ist das Grundnahrungsmittel. Gemüse und etwas Fleisch bilden nur die Beilage. Die Reiskulturen prägen das Landschaftsbild des Hochlandes. Sie sind der Stolz und der Reichtum der Madagassen. Für ihren Reiskonsum sind sie berühmt, er steht unbestritten im Mittelpunkt der Ernährung und wird bis zu 3 mal am Tag eingenommen.
Wer keinen Reis hat, gilt als arm.

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Küstenstrände
kilometerweit und menschenleer laden fast alle Strände ein zum Tauchen, Baden, Muschelsammeln und zum ausgedehnten Strandwandern.

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