Naturschönheiten der großen Insel
13 Tage / 11 Nächte
Von Antananarivo nach Tuléar nach Perinet mit Ampefy
Antananarivo -Perinet - Ampefy - Ambatolampy - Antsirabe - Ambositra - Ambalavao - Ranohira - Tuléar
Höhepunkte:
Perinet Regenwald - Aluminiumtöpfe, Zebuhorn und Holzschnitzerbetriebe Andraikiba Kratersee - Halbedelsteinschleiferei - Ranomafana Regenwald Antaimoro Papierherstellung - Isalogebirge - Schulprojekt
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Anreise aus Deutschland / Europa mit Zug oder ZubringerAbflug Paris, München, Frankfurt oder anderen Flughäfen der Bundesrepublik mit den unterschiedlichsten Airlines, wie Air Madagaskar, Air Austral Air Mauritius bzw. mit oder Air France und SAA. Empfang und Begrüßung am Flughafen mit anschließendem Transfer ins
Hotel Tana Plaza /F
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Ankunft in Antananarivo - Perinet, das RegenwaldgebietEmpfang und Begrüßung am Flughafen mit anschließendem Transfer in Richtung Perinet / Andasibe zum Reservat Analamazaotra / Mantadia, rund 145 km von Tana entfernt und auf guter Straße erreichbar.
Unterwegs in Marozevo ist evtl. schon der erste Stopp für den Privatpark von Peyrieras. Hier können Sie außer den Lemuren, wie den Braunlemur oder auch Eulemur fulvus rufus genannt und der Cocquereli eine Sifakaart, noch Chamäleons ganz nahe erleben. Sie sind an den Besuch der Menschen gewöhnt. Später erreichen Sie Perinet das Sonderreservat, es liegt in mitten eines ausgedehnten Regenwaldgebietes. Es ist ein Paradies für Botaniker und Ornithologen. am frühen Nachmittag geht es auf Entdeckungstour. Sie werden reich belohnt von der Vielfalt der Flora und Fauna auch in der Umgebung vom Hotel läßt sich das Urwaldscenario bereits sehr gut einfangen. Wenn Sie darauf achten, können Sie auch den einen oder anderen Vogel in direkter Nähe am Bungalow entdecken.
Übernachtung im Hotel Feon'ny ala oder Vakona Lodges bzw. Eulophiella /HP
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Geführte Wanderung im Wald Perinet bzw. MantadiaAm frühen Morgen geht es nun los zur Urwaldwanderung ins Naturreservat, Sie werden nicht nur Lemuren und Vögel beobachten. Die Besonderheit in diesem Reservat von PERINET ist die Indri-Indri, die größte Lemurenart. Frühmorgens hört man schon ihre Rufe (ganze Familie), aber um sie zu finden, wandern Sie ins Aufenthaltgebiet. Nebenbei sehen Sie auch Reptilien, evtl. Schlangen und Chamäleons, vom kleinsten wie das Brookesia oder das größte Chamäleon, das Parasonii. Vom Übernachtungsort der Vakona Lodge aus wird der Parkteil Mantadia zuerst besucht. Der hoteleigene kleine Lemurenpark ist mit einem Kajak in wenigen Meter zu erreichen (geführt), er bietet erneut den Kontakt mit den Lemuren. Hier lebt eine weitere Art, der Vari Varecia variegata. Das Wasser bildet eine natürliche Grenze für die Lemuren.
Übernachtung im Hotel Feon'ny ala oder Vakona Lodge bzw. Eulophiella /HP
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Perinet über Tana Miarinarivo - AmpefyFahrt nach Ampefy, unweit von der Hauptstadt besuchen Sie unterwegs das Projekt "NY HARY".
Ein Verein von einem Deutschen gegründet, kümmert sich um Kinder im westlichen Teil des Hochlandes. Hier bekommen Kinder Essen und erhalten auch teilweise Schulaufgabenbetreuung. Ziel ist der kontinuierliche Besuch der Schule. Jeden Tag kommen ca. 80 Kinder. Wie das Essen zubereitet wird, können Sie dort erfahren. Hier sollten Sie auch Ihr Mittagessen einnehmen, es wird ein Obolus dafür genommen, der das Projekt direkt unterstützt.
Knapp 125 Kilometer westlich von Tana entfernt zweigt man im kleinen Städtchen Analavory von der RN1 in Richtung Süden ab. Nach etwa 10 km erreicht man das verträumte Städtchen Ampefy, es liegt nur wenige Gehminuten vom Kavitihasee entfernt. Auf dem Weg gibt es noch die eine oder andere Attraktion zu erleben (z.B. Blechwerkzeuge).
Übernachtung im Kavitaha Hotel /HP
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Ampefy - Tana Machen Sie nach dem Frühstück noch einen ausgedehnten Spaziergang und besuchen die Geysire.
Später Rückkehr zur Hauptstadt, Transfer zum Hotel.
Übernachtung im Tana Plaza oder außerhalb der Stadt /HP
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Von der Hauptstadt Antananarivo, Tana - AntsirabeMit dem Auto fahren Sie heute die erste Etappe in Richtung Süden bis nach Antsirabe. Sie durchqueren das Hochland-Gebiet, vorbei an Reisterrassen und Obstfelder. Jeder Meter ist landschaftlich genutzt und die kleinen Felder schlängeln sich die Hänge hinauf. Zuerst erreichen Sie Ambatolampy die "Stadt unter den Felsen". Der idyllische Ort liegt am Fuße des dritthöchsten Berges, des Tsiafajavona. Die Region erinnert ein wenig an alpines Gelände wie in unseren Alpen. Unterwegs besteht eine Möglichkeit einen kurzen Stopp bei der Herstellungsstätte für Aluminiumtöpfe, in denen überall der Reise gekocht wird einzulegen. Die Strecke führt weiter von Ambatolampy nach Antsirabe, die Stadt der 3000 Pousse-Pousse Fahrer und der Edelsteine. Antsirabe hatte auch mit seinem Thermalbad in der Kolonialzeit einen anerkannten Ruf als Erholungsstätte vor allem der Franzosen und gut betuchter Madagassen.
Antsirabe zählte außerdem zu dem ertragreichen landwirtschaftlichen Zentrum. Käse und Milchprodukte wurden in der Molkerei Tiko (vom letzten gewählten Präsidenten) hergestellt. Diese Bereicherung der Speisekarte ist nun nach der Zerstörungswut der Präsidentenkritiker nicht mehr aktuell. Nicht zu vergessen die große Brauerei Three Horses Beer. Schließlich erreichen Sie Antsirabe. Fahrt zum Andraikiba - Kratersee, wenn es die Zeit erlaubt. Lassen Sie dort den Tag ausklingen. Am nächsten Tag bleibt noch Zeit für den Besuch der Halbedelstein-schleiferei sowie der Stickerei und die Fertigungsstätte für die Miniaturfahrräder, gleich nebenan. Auch die Fertigung der Gegenstände aus Zebuhorn ist sehr beeindruckend.
Übernachtung in Residence Camelia /HP
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Antsirabe - Ambositra - RanomafanaNach dem Frühstück fahren Sie zeitig los. In Ambositra machen Sie einen Stopp für die Besichtigung von Handwerkstätten der Holzschnitzer, sie fertigen herrliche Einlege- und Schnitzereiarbeiten. Am Nachmittag führt die Fahrt durch Pinien- und Eukalyptuswälder, die sehr stark beeinträchtigt sind durch die fortwährende Brandrodung. Sie erreichen nach etwas holpriger Fahrt in einem idyllisch gelegenen Tal den Ort Ranomafana, am Rande eines der selten noch intakten Primärgebiete Madagaskars. Die Straße führt abwärts entlang des breiten Flusses Namorona, der ins Tal rauscht.
Übernachtung in der Lodgeanlage Domaine Nature /HP
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Ranomafana NationalparkDer Nationalpark gehört zu den letzten Bergnebelwäldern der Erde. Mit der großzügigen Unterstützung der amerikanischen Eintwicklungshilfsorganisation wurde der Park 1991 gegründet.
Der Parkguide führt Sie zur Tag- und evtl. Nachtwanderung. Dieses Schutzgebiet war während der französischen Kolonialzeit ebenfalls wegen seiner Thermalquellen bekannt. Der Park beherbergt 12 Lemurenarten, davon 5 nachtaktiv. Eine sensationelle Entdeckung gelang einem deutschen Biologen Bernhard Meier. Er fand 1986 eine bis dahin unbekannte Art und er nannte sie den goldenen Bambuslemur (Hapalemur aureus), eine sehr scheue zurückgezogene Art. Vorzugsweise frißt er die Bambusschößlinge ab. Sie können mit etwas Glück den großen Bambuslemuren sehen (Hapalemur simus) eine seltene fast schon ausgestorbene Art.
Je nach Jahreszeit ist es möglich die ein oder andere blühende Orchidee zu bewundern. Hier finden Sie auch den einzigen heimischen Kaktus in Madagaskar, der zartgliedrige hellgrüne Rhipsalis baccifera. Die Lemuren verspeisen gerne seine an Perlen erinnernden süßen Früchte.
Es gibt hier 5 Fossa-Arten zu sehen, von denen die ringelschwänzige Schleichkatze Galidia elegans auch tagsüber zu sehen ist. Die nachtaktive etwas größere Schleichkatze ist das Fossa fossana aber seltener zu sehen. Außerdem kommen im Park 7 Tanrek-Arten vor. Gegen Abend ist die Luft erfüllt vom Konzert der Amphibien. Von den verschiedenen Schlangenarten ist die am häufigsten zu finden, die Madagaskarboa (Sanzinia madagascarensis).
Aber die Chamäleons fehlen auch nicht sowie auch das durch die Laubblätter getarnte Brookesia supercilliaris. Schwieriger wird es, das Blattschanzgecko (Uroplatus fantasticus) zu entdecken. Die Liste der Vogelarten ist groß, etwa um die 100 Arten wurde gesichtet, darunter auch die Vanga-Art Xenopirostris pollini.
Übernachtung in der Lodgeanlage Domaine Nature /HP
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Ranomafana - Fianarantsoa - RanohiraWeiterfahrt in Richtung Ranohira. Sie durchfahren die Stadt Fianarantsoa, die katholischste Stadt Madagaskars. Hier können Sie nicht verweilen, sondern Sie fahren weiter, und stoppen allenfalls noch im Privatreservat von Anja. Ganz nahe treffen Sie hier auf die Katta Lemuren (Ring Tailed Cattas) und wenn der Führer es findet, auch auf das kleinste Chamäleon, das Brookesia peyrierasi. Im Park Anja tollen sich die Katta Lemuren auf den Granitblöcken des massiven Gebirges. Es sind die Ausläufer des Andringitra Gebirges mit seinen gewaltigen Bergmassiven. Weiter auf der Straße erreichen Sie nun Ambalavao und besichtigen die Herstellung des Antaimoro Papiers. Es ist ein nach alter Tradition handgeschöpftes, mit frischen Blüten belegtes und an der Sonne getrocknetes Papier. Es ist in seiner Art einzigartig. Die Fahrt führt über das Horombe-Plateau. In der Grassavanne taucht im schönen Abendlicht das zerklüftete Isalo Gebirge vor Ihnen auf.
Übernachtung in der Isalo Ranch od. Relais De La Reine /HP
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Isalo Gebirge - RanohiraVormittags geführte Wanderung innerhalb des Isalo Nationalpark bis zum Pool naturell, eine Gebirgsoase die zum herrlich kühlen Erfrischungsbad einlädt (eine Stunde hin und eine Stunde zurück). Oder Sie laufen weiter zum Wasserfall Namaza und von dort wieder zurück. Wenn Sie es nicht so anstrengend möchten, bietet sich auch der geologische / botanische Pfad an. Seltene endemische Pflanzen kennzeichnen diesen Park, Aloen contigua und die endemische Aloe isaloensis sowie die kleinwüchsige Pachypodium rosulatum gracilius und die artverwandten Pachypodium horombense, auch Elefantenfüße genannt.
Übernachtung in der Isalo Ranch oder Relais De La Reine/HP
Gegen 17 Uhr Fahrt zum Fenster für den Sonnenuntergang. Im Bergmassiv geformtes "Fenster" lässt auf beeindruckende Weise die untergehende Sonne durchstrahlen. |
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Ranohira - TuléarRecht zeitige Weiterfahrt nach Tuléar. Diese reizvolle Fahrt erschließt Ihnen eine sehr abwechslungsreiche Landschaft. Sie sehen unterwegs an der Straße den hier letzten großen Affenbrotbaum und die Mahafaly Gräber als eindrucksvolle besondere Kunstwerke. Wenn noch Zeit bleibt besuchen Sie das Arboretum, ein botanischer Garten der von einem Schweizer angelegt wurde und insbesondere die Pflanzenwelt des Südens repräsentiert. Je weiter Sie sich der Stadt Tuléar nähern, um so sichtbarer wird die Veränderung der Vegetation.
Übernachtung im Hotel Paille en Queue/HP
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FLUG Ranohira - Tuléar - Tana Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Tana.
Weiterflug entweder gegen 22:00 Uhr mit der Air Madagaskar oder nach Mitternacht am 13. Tag mit der Air France nach Europa und Deutschland. Oder Strandverlängerung in Ifaty |
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Ankunft Deutschland |
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| Bitte beachten Sie unbedingt die "allgemeinen Hinweise"! | |
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