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Bergbezwinger und Strandläufer

18 Tage / 16 Nächte
Von ANTANANARIVO Andringitra, Ifaty oder Anakao

Städte:
Tana – Perinet – Antsirabe– Ranomafana – Ambalavao – Ranohira – Tuléar – Ifaty bzw. Anakao

Höhepunkte:
Reptilienfarm – Perinet – Ranomafana Nationalpark – Andringitra Gebirge, Camp Catta – Isalo Nationalpark – Strand und Relaxen –

Tag1 Abflug in Deutschland
- Air France über Paris mit Ankunft am gleichen Tag
Übernachtung im Hotel IC Inn oder Tana Plaza /F
- Air Madagaskar/Air Austral/South African Airways Ankunft am nächsten Tag
Tag2 Reisfeld ANTANANARIVO (TANA) die Hauptstadt - Perinet
(Ankunft auf dem Flughafen Ivato, Empfang und Begrüßung)., Weiterfahrt in Richtung Ostküste nach Perinet. Mit dem Auto auf guter Straße ca. 145 km nach Perinet/Andasibe. Das Naturreservat ist sehr berühmt für seinen dichten Blätterwald und die kleinen und großen Tiere. Aber noch bekannter und wichtiger ist es den größten Lemur, den Indri Indri kennen zu lernen. Sie unternehmen Wanderungen zu verschiedenen Zeiten. Sofern es möglich ist werden Sie bei einer Wanderung am späteren Abend die nachtaktiven Lemuren und Frösche beobachten.
Übernachtung Vakona Lodge oder Eulophiella oder Feon'ny Ala /HP
Tag3 Palme Perinet - Tana, geführte Wanderung
Am recht frühen Morgen brechen Sie erwartungsvoll zum Waldbesuch auf. Das Highlight des Tages sollte auf jeden Fall die Beobachtung der Indri-Indri mit seiner Familie sein. Man hört frühmorgens immer wieder seine exotischen Schreirufe. Nebenbei schauen Sie die interessante Umgebung an und sehen vielleicht Reptilien wie Schlangen, Echsen und Chamäleons. Nach dem Mittagessen können Sie erneut auf die Suche nach dem Besonderen im Regenwald gehen, immer mit dem lokalen Führer, der bemüht ist Sehenswertes für Sie zu finden.
Übernachtung Vakona Lodge oder Eulophiella oder Feon'ny Ala /HP
Tag4 Lemur-1 Perinet - Tana
Den Vormittag nutzen Sie am besten, um den Privatpark von der Vakona Lodge zu besuchen. Auch hier sehen Sie viele Lemurenarten, die in der freien Natur gehalten und betreut werden, wie z.B. den Diadem Sifaka. Rückfahrt nach Tana nach dem Mittagessen. Unterwegs besuchen Sie vielleicht noch die Reptilienfarm Peyrieras. Zu sehen gibt es hier eine Großzahl von Chamäleons, die es alle auf Madagaskar gibt. Mindestens zwei Arten von Lemuren sind aus nächster Nähe zu beobachten, u. a. der schöne Probitheceus verre auxi Cocquereli. Diesen Besuch können Sie auch vor den Besuch des Schutzparks Perinet legen.
Übernachtung Tana Plaza oder Les Trois Metis /F
Tag5 Rikschafahrer Tana - Antsirabe, die Stadt der 4000 Pousse-Pousse
Nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Auto in Richtung Antsirabe durch das Hochland-Gebiet, vorherrschend Obst- und Gemüseanbau sowie Reisterrassen. Unterwegs wenn es die Zeit erlaubt, machen Sie einen Stopp in Ambatolampy, für die Besichtigung der lokalen Topffabrik. In Antsirabe versuchen Sie noch einen Blick in die Halbedelsteinschleiferei werfen, denn die funkelnden Steine werden hier u. a. geschliffen. Im Ort werden auch die Miniaturfahrräder aus Weißblech gefertigt. Ein modernes Recycling.. Gleich nebenan gibt es noch einen kleinen Stickereibetrieb. Vielleicht fahren Sie auch weiter zum Andraikiba - Kratersee und lassen den Tag geruhsam ausklingen.
Übernachtung Hotel Camelia /HP
Tag6 Dorf Antsirabe - Ambositra - Ranomafana
Antsirabe ist das landwirtschaftliche Zentrum des Hochlandes. Hier befand sich außerdem die große Milchfabrik TIKO, die leider bei den Unruhen im Januar 2009 gänzlich zerstört wurde. Über das Hochplateau, die Straße führt immer weiter an den traditionell angelegten Reisterrassen vorbei. Die nächste Stadt ist Ambositra, bekannt für ihre Schnitzereien und Holzarbeiten aus Edelhölzern. Die zum Weltkulturerbe ernannte alte Holzschnitzkunst entsteht noch immer vom Zafimaniry Volksstamm. Sie leben allerdings zurückgezogen in den Bergen in der Umgebung. Einige von ihnen haben sich in Ambositra niedergelassen. Wanderungen führen zu den entlegenen Ansiedlungen und sind nur etwas für den geübten Wanderer (extra Tage). Am Nachmittag geht es über eine schlechte Straße weiter nach Ranomafana, zum gleichnamigen Nationalpark.
Übernachtung im Domain Nature unmittelbar am feuchten Wald oder anderes /HP
Tag7 Bambuslemur Ranomafana Nationalpark
Der Tag ist bestimmt von Expeditionen im Nebelregenwald. Sie unternehmen eine Tages- und Nachtwanderung und werden ein eindrucksvolles Erlebnis haben. Hier entdeckte im Jahre 1989 der deutsche Biologe Maier den goldenen Bambuslemur wieder (Hapalemur aureus). Der Park beherbergt viele endemische Vögel und andere Lemurenarten u. a. auch den grauen Bambuslemur (Hapalemur griseus). Je nach Jahreszeit kann man in Ranomafana auch blühende Orchideen bewundern.
Übernachtung im Domain Nature, unmittelbar am feuchten Wald oder anderes /HP
Tag8 Zebuherde Ranomafana - Ambalavao
Fahrt durch das Horombe-Plateau. Immer wieder fällt der Blick auf die Reisanbauflächen. Sie erreichen den Ort Ambalavao. Es ist eine kleine Stadt mit ca. 17.ooo Einwohner am Fuße des zweithöchsten Bergmassivs, dem Andringitra. Sein höchster Gipfel, ist der Big Boby mit 2658m Höhe. Sie haben Gelegenheit zur Besichtigung der Antaimoro Papierherstellung (sehr alte Tradition) im hoteleigenen Garten in Ambalavao. Es werden frische Blüten auf dem Papier dekoriert und von der Sonne eingetrocknet. Aus der Rinde des Baumes Avoha wird der Brei dafür gewonnen. Die einzelnen Schritte können Sie hier beobachten.
Übernachtung im Hotel aux Bougainvillers /HP
Tag9 Andringitra-Gebirge Andringitra Gebirge
Kurz vor dem Ortseingang von Ambalavao liegt rechter Hand das Büro des WWF. Heute müssen Sie noch weiter bis zum Camp Catta, um zu übernachten und am nächsten Tag von hier aus zur Wanderung aufzubrechen.

Nicht Bestandteil der Reise, aber erwähnenswert. Das Gîte von ANGAB, liegt auf der anderen Seite vor dem Eingang des eigentlichen Nationalpark. Hier kann übernachtet werden. Es ist der Ausgangspunkt für die Ersteigung des Pic Boby (Imarivolanitra mit 2.658m Höhe) Es bedarf 3 Tage extra. Verschiedene Wanderungen können von hier aus unternommen werden, fast alle mit Zeltübernachtungen. Außer der Besteigung des Pic Boby wäre möglich: Asaramanitar Rundwanderweg ca. 4 Stunden (Wasserfälle), Diavolana (Höhenwanderweg) ca. 10 Stunden, Imaitso Berghangweg etwa gute 4 Stunden, bei sehr guter Kondition. Der Nationalpark mit 32.000 Hektar besteht seit 1998 und soll in die Liste der Weltnaturerbe von UNESCO aufgenommen werden.
Wenn Sie diese Variante interessiert, bedarf es eines individuell ausgearbeiteten Tourplanes, bitte anfragen.

Ihre Übernachtung ist im Camp Catta, noch außerhalb des Nationalparks gelegen. Eine herrliche fast luxuriöse Anlage ( 4 Kategorien) um Gebirgswanderungen, Gleitschirmfliegen oder auch Bergbesteigungen der unterschiedlichen Schweregrade zu unternehmen. Zum Beispiel den Berg Chamäleon zu erwandern. (Tageswanderung 5-6 Stunden). Besteigungen sind eine wahnsinnige Herausforderung, nur für absolute Spezialisten und Extrembergsteiger geeignet. Wählen Sie unter den angebotenen Möglichkeiten, die für Sie richtige Tagestour.
Übernachtung im Camp Catta /HP
  Kinderwagen
Tag10 Wanderweg Wanderung
Morgens nach dem Frühstück brechen Sie zur geführten Wanderung im Gelände des Andringitramassivs auf. Steil nach oben ragende, gewaltige Granitfelsen drücken eine überwältigende Stärke aus. Der Gipfel des "Chamäleons" ist gut vom Camp aus zu erkennen.
Übernachtung im Camp Catta /HP
Tag11 Wanderung
Fortsetzung einer weiteren Wanderung, vergessen Sie nicht dem kleinen nahe gelegenen Wald einen intensiven Besuch abzustatten.
Übernachtung im Camp Catta /HP
Tag12 Fenster-des-Isalo Andringitra - Ranohira
Heute im Laufe des frühen Vormittags geht es wieder über die Piste auf die RN7 zurück. Sie besuchen den an der Straße gelegene Park Anja. Er ist eingebettet in das gewaltige Granitgebirge, die Ausläufer des Andringitra Gebirges. Zu sehen gibt es die lebhafte Lemurenart, wie die Ringelschwanz Makis und einiges mehr! Sie durchfahren das Horombe Plateau bis nach Ranohira, vor Ihnen taucht inmitten einer Grassavanne das bizarre Isalo Sandsteingebirge auf.
Isalo-Gebirge
Seltene endemische Pflanzen kennzeichnen diesen Park. Einige davon sind die Aloen, die so genannten Elefantenfüße (kleine Affenbrotbäume). Gegen 17:00 Uhr geht die Sonne langsam unter, Sie sollten das "Fenster des Isalo" erreichen. Die Sonne wirft ihre letzten Strahlen durch diese besonders gestaltete Gesteinsformation, es ist eines der unvergesslichen Sonnenuntergangfotos. Es gehört mit zu den meist festgehaltenen Bildern Madagaskars.
Übernachtung in der Isalo Ranch /HP
Tag13 Isalo-Pool Wanderung im Isalo Gebirge, Süßwasserpool
Wanderung in die spektakuläre Gebirgslandschaft mit besonders eindrucksvoll geprägten Felsformen. Am Ende der Strecke erreichen Sie den "Piscine naturelle" es ist ein Süßwasserpool in dem Sie sich herrlich erfrischen können. Die Wanderung mit Erfrischung dauert etwa 5 bis 6 Stunden und ist ohne große Schwierigkeiten zu bewältigen. Vielleicht laufen Sie noch weiter bis zum nächsten Gebirgspool (Namaza).
Übernachtung in der Isalo Ranch /HP
Tag14 Affenbrotbaum Ranohira - Tuléar nach Ifaty oder Anakao
Weiterfahrt nach Tuléar in die gleichnamige Provinzstadt. Eine abwechslungsreiche Fahrt mit bestaunenswerter Landschaft. Unterwegs sehen Sie einen den großen Affenbrotbäume (Baobab). Mehrere davon stehen noch im streng geschützten Zombitse und Vohibasia Schutzgebiet.
Mahafaly-Graeber
Auffallend sind die eindrucksvoll bemalten Mahafaly Gräber, die die Lebensgeschichte des Verstorbenen in Bildern erzählen. Sie erreichen die südwestlichste Stadt Tuléar. Das Stadtbild ist ebenfalls geprägt von vielen Pousse-Pousse Fahrer. Entweder Sie haben sich entschieden die letzten Tage am Strand von IFATY zu verbringen oder sich übersetzen zu lassen zur Halbinsel ANAKAO. Auch hier ist Tauchen möglich. Über eine bis zu 25 km festgefahrene Schlagloch - Sandpiste, entlang der lang gestreckten Mangrovenküste, erreichen Sie Ifaty.
Übernachtung Lakana Vezo /HP oder
andere Hotels gegen Aufpreis z. B. Paradisiers o. Dunes Hotel /HP
Tag15 Ifaty, Ausflug zum Park Reniala
Nun haben Sie die Wahl der Qual, Sie können den nächstgelegenen Baobabwald besuchen und über diese kuriosen Bäume staunen oder Sie aalen sich faul am Strand und genießen die Ruhe. Wenn Sie das Hotel Paradisier gewählt haben, lohnt ein Spaziergang durch die schöne Hotelanlage mit Pool. Sollten Sie sich aber mehr für das Schnorcheln oder Tauchen interessieren, ist der Aufenthalt in den anderen beiden Hotels vorteilhafter. Das Dunes Hotel wurde renoviert und gehört zu den luxuriöseren Hotels in dieser Gegend.
Übernachtung Lakana Vezo /HP oder
andere Hotels gegen Aufpreis z. B. Paradisiers o. Dunes Hotel /HP
Strand-Segler
Tag16 Ifaty
Relax, Strand, Schnorcheln, Tauchen
Übernachtung Lakana Vezo /HP
oder Paradisiers bzw. Dunes Hotel gegen Aufpreis
Tag17 FLUG Ifaty - Tuléar - Tana - Europa
Je nach Flugplan geht es zurück nach Tuléar und Flug nach Tana. Transfer zum Tageshotel in Tana.
Heimflug nach Europa gegen 22:00 Uhr oder am 18.Tag gegen 01:50 mit Air France
Ankunft in Deutschland (Air Madagaskar und andere) 18. Tag
Tag18 Ankunft in Europa
Start
 
Tourteil ANAKOA
 
Tag15 Strand Anakao Halbinsel,
Abenteuerliche Bootsüberfahrt nach Anakao. Fast menschenleerer Strand im Hinterland mit einer besonders beeindruckenden Trockenvegetation. Hier herrscht eine sehr heiße Luft. Unaufhörliche scheint die Sonne. Achtung, fast baumloser Strand, hier Sonnenschirme besonders wichtig beim Sonnenbaden am Strand.
Übernachtung im Prince Anakao, auf Wunsch Longo Vezo /HP
Tag16 Piroge Aufenthalt Anakao
Vormittags Ausflug nach Nosy V, ein unbewohntes Naturschutzgebiet. Überfahrt mit einer Piroge. Herrliche Badegelegenheit nach der Umrundung der geschützten Insel. Hier brühtet der red tailed tropic bird, ein großer weißer, endemischer Vogel mit seinem roten geschlitzten Schwanz.
Übernachtung im Prince Anakao, auf Wunsch Longo Vezo /HP
Tag17 Moewe FLUG Anakao - Tuléar - Tana
Rückfahrt mit dem Boot nach Tuléar und Transfer zum Flughafen. Je nach Flugplan geht es nach Tana und weiter nach Europa noch am gleichen Abend, bzw. am 18. Tag in der Nacht mit Air France gegen 01:50 Ortszeit.
Aufenthalt in einem Tageshotel
Tag18 Ankunft in Europa
… die Wirklichkeit hat Sie wieder.
 


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